Vegane Weihnachtsplätzchen

So süß schmeckt der Advent – vegane Weihnachtspätzchen

 

Vegane Weihnachtsplätzchen schmecken langweilig? Ich beweise dir das Gegenteil! Die Zeiten, in denen Veganer nur an rohem Gemüse geknabbert haben, sind längst vorbei. Jedes Jahr vor Weihnachten verwandelt sich meine Küche in eine duftende Weihnachtsbackstube. Ich liebe es süß und saftig, möchte aber auf tierische Produkte verzichten. Vegane Weihnachtsplätzchen schmecken total lecker – mit dem richtigen Rezept. Ich verrate Euch drei meiner Lieblinsgrezepte. An die Rührschüssel, fertig, los!

 

Rezepte für Vegane Weihnachtsplätzchen

Bei meinen Rezepten für vegane Weihnachtsplätzchen handelt es sich ursprünglich um die Rezepte meiner Mutter. Die Rezepte habe ich vor ein paar Jahren meinem gesünderen und veganen Lebensstil angepasst. So habe ich Weißmehl durch Vollkornmehl und tierische Produkte wie Eier und Butter durch andere Zutaten ersetzt. Auf diese Weise lassen sich klassische Plätzchen kinderleicht in vegane Weihnachtsplätzchen verwandeln. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Backen von

 

  •  saftigen Walnuss-Brownies
  • knusprigen Husarenkrapfen (auch Engelsaugen genannt)
  • samtig süßen Vanillekipferl

 

Vegane Walnuss-Brownies

vegane Plätzchen

Brownies gelten traditionell zwar nicht als Weihnachtsplätzchen, aber die hier sind so saftig und lecker, dass sie auf keinem Plätzchenteller fehlen dürfen. Das Rezept ist für eine Brownie-Form (25 x 25 cm) ausgelegt. Wenn ich keine Brownie-Form zur Hand habe, verwende einfach ein Backblech.

  •  300 Gramm dunkle Kuvertüre
  • 150 Gramm brauner Zucker
  • 150 Gramm Mehl
  • 200 Gramm Walnüsse
  • 100 Gramm Alsan (Oder andere vegane Pflanzenmargarine)
  • 5 EL Apfelmus (statt Eier)
  • 3 EL Kakaopulver (Kein Nesquick sondern richtigen Kakao)
  • 2 EL Rum
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Meersalz (Es geht auch normales Salz.)

Für das Topping 100 Gramm dunkle Kuvertüre und 3 EL MandelmilchDie Walnüsse klein hacken (behaltet eine Handvoll halbierter Walnüsse für die Dekoration auf). Den Ofen schon einmal auf 180° (Ober- & Unterhitze) vorheizen. 300 Gramm Kuvertüre zusammen mit 100 Gramm Pflanzenmargarine schmelzen. Zucker, Rum und Meersalz einrühren. Alles abkühlen lassen und das Apfelmus unter heben. Nun Mehl, Zimt, Kakao und Backpulver durch ein Sieb hinzugeben. Die Teigmasse sorgfältig verrühren und in die Brownie-Form geben. Die Form am besten vorher einfetten oder mit einem Backpapier auslegen.

Den Teig gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen. Die Brownies abkühlen lassen. Für die Glasur 100 Gramm Kuvertüre und 3 Esslöffel Mandelmilch schmelzen. Das Topping auf den Brownies verteilen und mit halbierten Walnüssen garnieren. Jetzt müssen die Brownies nur noch abkühlen und Ihr könnt eine saftig süße Nascherei verputzen!

Vegane Husarenkrapfen

vegane Weihnachtsplätzchen

Bei den Husarenkrapfen handelt es sich nicht nur um vegane Weihnachtsplätzchen, sie sind außerdem fructosearm.  Für ein Backblech vegane Husarenkrapfen benötigst Du:

 

  • –          125 Gramm Weizenmehl (ca. 1 Tasse)
  • –          ¼ TL Backpulver
  • –          90 Gramm Pflanzenmargarine (Beispielsweise Alsan oder Provamel)
  • –          50 Gramm Mandelmehl oder fein gemahlene Mandeln
  • –          50 Gramm Traubenzucker
  • –          2 EL Reismilch oder Mandelmilch
  • –          1 TL Vanille-Extrakt oder Vanille-Aroma (gemahlen). Noch besser schmeckt eine echte Vanilleschote. Dafür die Vanilleschote der Länge nach halbieren und mit dem Messer auskratzen. Tipp: Die ausgekratzte Schote in einem Schraubglas aufbewahren. Die Schote eignet sich nämlich prima als Aroma in Milchreis oder anderen Süßspeisen.
  • –          1 TL geriebene Zitronenschale
  • –          Johannisbeermarmelade (ohne Gelatine und fructosearm)Die Zutaten miteinander vermischen und zu einem Teig kneten. Den Teig in eine Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.Den Teig in 1-2 cm große Stücke schneiden und Kugeln daraus formen. Die Kugeln werden auf dem Backpapier platziert und leicht angedrückt. Mit dem Ende eines Kochlöffels kleine Mulden in die Kekse stechen (In die Mulden wird später die Marmelade eingefüllt).Falls die Löcher sich wieder etwas geschlossen haben, mit dem Kochlöffel noch einmal eindrücken.Für die Füllung wird die Marmelade in einem Topf auf dem Herd erwärmt. Mit Hilfe eines Teelöffels lässt sich die Marmelade nun spielend leicht in die Kekse füllen. Jetzt müssen die veganen Weihnachtsplätzchen nur noch trocknen und dann kann geknabbert werden.
  • Wer möchte, kann die Husarenkipferl mit Traubenzucker bestäuben.
  • Die Plätzchen 12 bis 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
  • Den Backofen auf 170° (Ober- & Unterhitze) vorheizen

 

Vegane Vanillekipferl

vegane Vanillekipferl

Butterzart und herrlich vanillig sind Vanillekipferl für mich die Könige der Weihnachtszeit. Daher dürfen sie beim Best of vegane Weihnachtsplätzchen auf keinen Fall fehlen. Das Rezept reicht für ungefähr 40 Vanillekipferl.

  •  100 Gramm Mehl
  • 40 Gramm gemahlene Mandeln
  • 80 Gramm vegane Pflanzenmargarine (beispielweise Alsan)
  • 30 Gramm Traubenzucker
  • ½ Teelöffel Vanillearoma, gemahlen oder 1 Vanilleschote (Mark)
  • Eine Prise Salz
  • 60 Gramm Traubenzucker und ½ TL Vanillearoma oder 1 Vanilleschote zum BestäubenMehl, Margarine, Mandeln, Traubenzucker und Vanille zu einem Teig verkneten und in den Kühlschrank stellen (2h).Nach dem Kühlen den Teig entweder in eine Vanillekipferl-Backform streichen oder eine Rolle formen. Von dieser Rolle 2 cm dicke Scheiben abschneiden und diese zu Kipferln formen.
  • Die Vanillekipferl im Backofen bei 175° (Ober- & Unterhitze) für 10 bis 13 Minuten backen. Anschließend eine Mischung aus Traubenzucker und Vanille anrühren und die noch warmen Plätzchen darin wenden. Fertig sind die veganen Weihnachtsplätzchen. Lasst es Euch schmecken!

Tipps für gesunde Weihnachtsplätzchen

Ihr möchtet nicht nur vegane Weihnachtsplätzchen sondern gesunde Plätzchen ohne Zucker backen? Mit diesen Tipps zauberst Du im Handumdrehen gesunde Weihnachtsplätzchen, die trotzdem total lecker schmecken:

  •  Vollkornmehl macht länger satt als weißes Mehl. Sofern Ihr Weißmehl durch Vollkornmehl ersetzt, fügt dem Teig nochmal 10-20% mehr Flüssigkeit hinzu. Vollkornmehl bindet nämlich mehr Wasser.
  • Herkömmlichen Zucker könnt Ihr spielend leicht durch Xylit oder durch Palatinose ersetzen. Das sind natürliche Zuckerstoffe, die keine Karies verursachen. So kommen Eure Zähne gesund durch die Adventszeit.
  • Andere Alternativen zum Süßen sind Honig, Agavendicksaft und Zuckerrübensirup. Aber auch kleingehackte Trockenfrüchte tragen zu mehr Süße in den Weihnachtsplätzchen bei.
  • Verwendet gesunde Öle. Hier findet Ihr eine tolle Übersicht darüber, welche Öle ihr besser im Regal stehen lasst. Kokosöl eignet sich hervorragend, da es antibakteriell wirkt.

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