Yoga für Surfer

Yoga für Surfer – Yoga wird unter Surfern und anderen Boardsportlern immer beliebter. Kein Wunder, denn regelmäßiges Training stärkt nicht nur Schultern, Po und Beine. Yoga fördert außerdem den Gleichgewichtssinn, den Ihr fürs Wellenreiten gut gebrauchen könnt. Es macht den Körper weicher und flexibler. Damit ist Yoga auch eine ideale Vorbereitung für andere Sportarten wie Skateboarden, Longboarden, Wakeboarden und Kitesurfen. Doch Yoga kann noch viel mehr: Die so genannten Asanas (Körperstellungen oder Posen) sind wunderbar, um Stress abzubauen und sorgen für mentale Stärke, Wohlbefinden und innere Ausgeglichenheit. Auch nicht schlecht.

Mit den folgenden Asanas trainierst Du alle Muskelgruppen, die Du fürs Surfen benötigst. Und oben drauf gibt’s noch einen knackigen Hintern und straffe Beine.

Yoga für Surfer – 4 Übungen

1. Happy Baby (Balasana)
Das wird trainiert:
Macht Rückenmuskulatur und Hüfte weich.Yoga; Happy Baby; Balasana
So geht’s: Lege dich auf den Rücken. Drücke dein Steißbein und den unteren Rücken fest in den Boden. Zieh nun die Knie zu dir Richtung Achselhöhlen und fasse deine Füße an den Fersen an. Halte diese Pose ca. 60 Sekunden. Du kannst auch gern hin und her schaukeln. Dadurch wird der untere Rücken herrlich massiert.

2. der Adler (Garudasana)
Das wird trainiert: Dehnt den oberen Rücken und die Schultern. Das ist besonders vor und nach langen Paddel-Sessions wichtig. Vor allem an windigen Tagen.Yoha; Adler, Garudasana
So geht’s: Stelle dich gerade hin und drücke die Füße fest in deine Yoga-Matte. Wenn Du einen sicheren Stand hast, schlinge das rechte Bein um das Linke. Strecke nun die Arme vor dich und kreuze den rechten Arm über den Linken. Beuge deine Ellbogen so, dass der rechte Ellbogen in der Beuge des Linken liegt. Achte darauf, dass die Ellbogen auf Brusthöhe sind. Die Unterarme sollten im rechten Winkel zum Boden sein. Presse deine Handflächen aneinander und versuche, die Ellbogen höher zu schieben. Das kann ganz gemein ziehen, die Dehnung ist aber gut für den Körper. Halte diese Position 15-30 Sekunden und wechsel dann die Seiten.

3. die Heuschrecke (Shalabhasana)
Das bringt es: Diese Stärkt die Po-Muskeln, die Beine, die Armunterseiten und die Wirbelsäule sowie den unteren Rücken. Gedehnt werden dabei Schultern und Brust.

Die Streckung des Rückens hilft dabei, Wirbelsäule und Rücken zu stärken. So könnt Ihr quasi mit links in die nächste Welle paddeln. Und es wird Euch ein Leichtes sein, Euch auf dem Brett umzudrehen, um nach der nächsten Welle Ausschau zu halten.

Yoga, Heuschrecke, ShalabhasanaSo geht’s: Lege dich auf den Bauch und platziere deine Handflächen auf Brusthöhe auf dem Boden. Hebe in einem Atemzug Kopf, Oberkörper und die Beine vom Boden. Versuche dabei, nicht die Po-Muskeln anzuspannen. Du kannst gern deine Hände als leichte Unterstützung benutzen, sodass dein Gewicht auf den unteren Rippenbögen, dem Bauch und dem Becken lastet. Halte diese Position 10-30 Sekunden. Wiederhole die Übung zwei bis drei Mal.

4. die Bootshaltung (Navasana)
Das bringt es: Stärkt die Tiefenmuskeln und dehnt die Rückenmuskulatur.
Yoga; Bootshaltung; Navasana

So wird’s gemacht: Setz dich auf den Boden. Du kannst deine Hände dazu nutzen, das Gewicht deiner Sitzknochen und Steißbein auszubalancieren. Platziere jetzt deine Hände hinter deinem Po, sodass deine Brust sich öffnet und dein Rücken sich streckt. Spanne deine Muskeln an und hebe die Füße vom Boden. Halte deine Brust dabei weiter geöffnet und die Beine gestreckt. Wenn Du das Gleichgewicht halten kannst, hebe auch deine Arme vom Boden. Die Arme sind gestreckt und parallel zum Boden. Halte diese Position 20-30 Sekunden. Wiederhole die Übung zwei bis drei Mal.

Yoga für Surfer – dein Trainingsplan

Trainingsplan: Versuche, die Asanas vier Tage pro Woche in deinen Alltag einzubauen. Mache die vier Asanas nacheinander und pausiere zwischen jedem Satz.
Anfänger: 30 Sekunden Pause
Fortgeschrittene: 15 Sekunden Pause

Ich selbst mache ebenfalls regelmäßig Yoga. Es hilft mir, meine vielen Gedanken zu Ordnen, Stress zu bewältigen und natürlich meinen Körper zu trainieren. Ich mache Yoga zu Hause, in Yoga-Studios und auf Reisen. Ich merke, wie es mir gut tut und ich mit vielen Situationen gelassener umgehe als früher. Und der Körper straffer wird. Perfekt für den Sommer.

So stretch out, wax up, and enjoy!

 

Noch mehr Yoga Tipps für Outdoor Fans

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2 Comments Yoga für Surfer

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